

Letzte Aktualisierung am 01.12.2008
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CRYSTALLION
Hattin |
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Wie auch schon bei ihrem Debut „A Dark Enchanted Crystal Night“ steht die neue Scheibe „Hattin“ der deutschen Power Metaller CRYSTALLION ganz im Zeichen des Templer Mythos. So erzählen die Jungs von CRYSTALLION in diesem Konzept-Album die Geschichte über den Untergang der Kreuzfahrer aus Sicht der Muslime unter ihrem Führer Saladin. Nett eingeleitet wird die Geschichte mit einem gesprochenen Vorwort, unterstützt von bombastischen und atmosphärischen Keyboards. Wer jetzt glaubt, dass aufgrund der Thematik auch dementsprechend orientalische Klänge zum Vorschein kommen, hat sich geirrt. Die Musik auf „Hattin“ weist viel mehr eine Mischung aus Einflüssen diverser internationaler Power Metal Größen wie HELLOWEEN, zum Teil RHAPSODY und teilweise auch EDGUY auf, was vor allem auf die schnellen und knackigen Double-Bass Teile und verspielten zweistimmigen Gitarrenleads zurückzuführen ist. Jedoch setzen die fünf Mannen von CRYSTALLION, wahrscheinlich auch aufgrund der ausführlichen Geschichte, die sie erzählen, mehr auf epische Elemente und somit auch auf überlange Songs, was man am besten an der musikalischen Umsetzung der Schlacht zu „Hattin“ erkennen kann - Denn die Schlacht wird auf der gleichnamigen Platte in drei aufeinanderfolgenden Kapiteln abgehandelt, die, wenn man die Spielzeit zusammenzählt, gut 21 Minuten lang andauern und die verschiedenen Abschnitte der Schlacht musikalisch einwandfrei und gut durchdacht begleiten. Eingeleitet wird die Schlacht mit dem Speed-Kracher „The Battle – Onward“ – und wie der Titel von verrät, geht’s hier richtig mächtig zur Sache, denn hier krachen die Double-Bass Attacken ordentlich aus den Boxen und auch die Soli verursachen regelrechte Sandstürme. Mit „The Battle – Higher Than The Sky“ geht’s dann zumindest anfangs eher in ruhigere Gefilde, wobei man auch hier nicht lang auf die antreibenden Kräfte, des vorigen Songs warten muss. Beendet wird die Schlacht mit dem Song „The Battle – Sacarcen Ascension“, der das wohlklingende Ende einer wirklich gelungenden Schlachten-Trilogie darstellt. Etwas schleppender wird das ganze Album mit dem wieder einmal überlangen Schlussstück „Preach With An Iron Tongue“ zu Ende getragen. Auch wenn CRYSTALLION ihr Vorgängerwerk in allen Belangen übertreffen konnten, sollten all diejenigen, die mit der Musik der Truppe noch nicht vertraut sind, erst das Debut antesten, da die neue Scheibe doch sehr gewöhnungsbedürftig ist, weil hier, obwohl sehr starke Ähnlichkeiten zu einigen anderen Bands dieses Genres bestehen, mehr auf Individualität gesetzt wurde und die ganze Geschichte doch weniger massentauglich rüberkommt. Im Großen und Ganzen ist „Hattin“ ein sehr durchwachsenes Werk mit ein paar richtigen Schmankerln, geilen Riffs und toller Atmosphäre, das aber aufgrund der überlangen Songs auch teilweise etwas langweilt und hin und wieder ein wenig an Würze verliert. Großes Lob hingegen gibt’s aber noch für die gesangliche Höchstleistung Thomas Strüblers, der sich anscheinend in allen Tonlangen mehr als nur pudelwohl fühlt und für die Tatsache, dass die Band aus einem sehr komplexen Thema ein wirklich gelungenes Konzeptalbum geschaffen hat, das sowohl lyrisch als auch musikalisch hochwertig ist. Tracklist: 01.The Ambush 02.Wings Of Thunder 03.Vanishing Glory 04.Under Siege 05.The Battle - Onward 06.The Battle - Higher Than The Sky 07.The Battle - Saracen Ascension 08.Preach With An Iron Tongue ![]()
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Wie auch schon bei ihrem Debut „A Dark Enchanted Crystal Night“ steht die neue Scheibe „Hattin“ der deutschen Power Metaller CRYSTALLION ganz im Zeichen des Templer Mythos. So erzählen die Jungs von CRYSTALLION in diesem Konzept-Album die Geschichte über den Untergang der Kreuzfahrer aus Sicht der Muslime unter ihrem Führer Saladin. Nett eingeleitet wird die Geschichte mit einem gesprochenen Vorwort, unterstützt von bombastischen und atmosphärischen Keyboards. Wer jetzt glaubt, dass aufgrund der Thematik auch dementsprechend orientalische Klänge zum Vorschein kommen, hat sich geirrt. Die Musik auf „Hattin“ weist viel mehr eine Mischung aus Einflüssen diverser internationaler Power Metal Größen wie HELLOWEEN, zum Teil RHAPSODY und teilweise auch EDGUY auf, was vor allem auf die schnellen und knackigen Double-Bass Teile und verspielten zweistimmigen Gitarrenleads zurückzuführen ist. 




CRYSTALLION - A Dark Enchanted Crystal Night