

Letzte Aktualisierung am 01.12.2008
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SACRECY
Sacrecy |
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In Finnland gibt es neben derbem Black Metal und düsterem Gothic auch noch melodischen Power- und Progressive Metal und genau dem haben sich SACRECY verschrieben. Die Band, deren Mitglieder auch noch bei BARANDUIN, einer Folk- und Power Metal- Band mit Black Metal-lastigen Vocals, tätig sind, legen nach der Promo-CD aus dem Jahr 2005 ihr erstes Full Length- Album vor. Dieses ist allerdings bereits im letzten Jahr über das Label Maanalainen Levykauppa erschienen. Was SACRECY von anderen Prog- Bands unterscheidet, ist, dass sie stets Wert auf nachvollziehbare Melodien legen – und davon gibt es auf ihrem Debüt-Album wirklich jede Menge. Dazu gesellen sich tolle Keyboard-Melodien, die sich gerade bei den seichteren und melodischeren Gitarrenharmonien sehr gut in den Gesamtsound der Band einfügen und zudem noch für eine tolle Atmosphäre sorgen. Man hört der Band deutlich an, dass sie ihre Instrumente sehr gut beherrscht, allerdings lassen sie das nicht in Form von ultrakomplexen Rifforgien, endlos langen Soloparts oder Ähnlichem heraushängen. Anspruchsvoll ist das Material dennoch, keine Frage und das merkt man gerade in den Songstrukturen. Die neun Songs sind ineinander wahnsinnig abwechslungsreich und beinhalten sehr viele Elemente. Natürlich sind die meisten Songs etwas länger ausgefallen, Spielzeiten zwischen sieben und neun Minuten sind keine Seltenheit. Die braucht es auch, um die ganzen Ideen der Band zu verwirklichen. Dennoch gibt es auch kürzere Songs der Marke „Devil´s Reign“, die zudem einen echt einprägsamen Refrain aufweisen. Am stärksten ist die Band jedoch , wenn sie betont melodisch vorgeht, wie das bei dem Opener „Image Of God“ oder dem toll arrangierten „Forgive“ der Fall ist. Mit „Anxious Eyes“ ist auch die obligatorische Ballade vertreten, die allerdings keine großen Akzente setzen kann, da sie sich im üblichen Muster bewegt. Das tun allerdings Songs wie das mit richtig geilen Melodien bestückte „The Child Within“, das auch total geniale Keyboard-Passagen beinhaltet. Auch das abschließende „Masquerade“ ist ein Highlight, weil es unheimlich abwechslungsreich durch die verschiedenen Stimmungen und Rhythmuswechsel ausgefallen ist. Mit „Hope From Above“ und „The Shadow Of Me“ sind leider auch zwei Ausfälle dabei, bei denen zwar die Gesangslinien und die Soli herausragen, die aber als Songs an sich etwas zu sehr vor sich hin plätschern. Ansonsten ist das Album aber für jeden Melodic Metal- Fan interessant. Der Begriff Progressive Metal sollte in diesem Zusammenhang nicht abschreckend sein. Tracklist: 01. Image of God 02. Devil's Reign 03. Forgive 04. Hope From Above (Re-recorded) 05. Anxious Eyes 06. The Shadow of Me 07. The Child Within 08. The Kiss of Betrayal 09. Masquerade ![]()
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In Finnland gibt es neben derbem Black Metal und düsterem Gothic auch noch melodischen Power- und Progressive Metal und genau dem haben sich SACRECY verschrieben. Die Band, deren Mitglieder auch noch bei BARANDUIN, einer Folk- und Power Metal- Band mit Black Metal-lastigen Vocals, tätig sind, legen nach der Promo-CD aus dem Jahr 2005 ihr erstes Full Length- Album vor. Dieses ist allerdings bereits im letzten Jahr über das Label Maanalainen Levykauppa erschienen. 




