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Letzte Aktualisierung am 06.10.2008
DEPRESSIVE REALITY
Growling death
Depressive Reality - Growling death

Man glaubt gar nicht, daß hier eine Frau singen soll, ist aber anscheinend so. Nun, mit Gesang kann man das auch nicht mehr beschreiben, das ist widerwärtiges Gekotze, Gegrunze und Gegrowle, wie es halt nur eine Stilrichtung härterer Beatmusik in Vollendung zu bringen weiß. DEATHMETAL.
Okay, es gibt auch fiese Grindcorekotzer, aber mit Deathmetal liege ich bei DEPRESSIVE REALITY schon richtig. Eigenwillige Band, möchte ich mal sagen. Hier liegt mir das 2004er Debüt vor und ich finde es schon gut genug, um hier ein Review zu kassieren. Sie grooven, sie gehen straight und relativ flott im 80er Deathmetalstil voran, sie haben getragenere Passagen und mittelschnelle Bangereinlagen. Gut, ist nicht unbedingt neu. Die Band gibt sich aber relativ schmissig und eingängig, ja geradezu melodisch und das gibt ihrer Musik die notwendige Frische. DEPRESSIVE REALITY sind dabei zum Glück meistens unmodern. Eine nicht unschöne Kombination aus Traditionsbewußtsein und Melodiösität, wie ich meine. Ein starker schwedischer Einfluß ist hierbei nicht von der Hand zu weisen.
Spielen können die Tschechen, obgleich übermässig viel Technik gar nicht gefragt ist. MASSACRE, GRAVE, UNLEASHED, SIX FEET UNDER mit ein paar Schlenkern hier und dort, die eben vom straighten Deathmetal fortgehen. Doomig wird es auch zuweilen, wobei man nicht so richtig ins Romantische gehen will, wie damals die guten ANATHEMA oder MY DYING BRIDE. Dazu ist diese Band hier wieder zu sehr Deathmetal vom Herzen her. Andeutungen sind okay, niemals aber ein ganzer Song. Gerade die groovigeren Passagen sind nicht immer so gelungen und so nach und nach tauchen auch immer wieder Passagen auf, die deutlich unter dem Durchschnitt liegen und nur durch kleine Spielereien an anderer Stelle des jeweiligen Songs gerettet werden.
Gut, wie gesagt, Innovationen sind dieser Band fremd, aber ich habe durchaus meinen Spaß an ihrer Musik. Ob ich dafür Geld ausgegeben hätte bezweifle ich sehr stark. Für Deathmetalfreaks sicher eine Investition wert.

 



Tracklist:
01. Intro 00:50
02. Shapeless Mortality 02:25
03. Rezignation 02:51
04. Solitude of The Damned 03:26
05. Death In The Opera 03:12
06. Dancing On The Shards 02:30
07. Unbound 03:34
08. Tears of My Soul 03:54
09. Definitive 03:30
10. Growling Death 02:55

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Skull Weitere Infos: Skull

Label:
Nice To Eat You Records

Erscheinungsdatum:
30.11.2003

Verfasser:
SirLordDoom

Autorwertung:
7 v. 10 Punkten
Info: so benoten wir ...

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Datum:
05.07.2008

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