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SERENITY
Fallen Sanctuary |
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Die Österreicher von SERENITY lassen gut ein Jahr nach ihrem Debüt „Words Untold Dreams Unlived“ den zweiten Bombast-Melodicer vom Stapel. Auch dieses Mal setzen die Alpenländler auf bis ins Detail ausgetüftelte Arrangements und jede Menge Chorgesang. Nicht zu vergessen natürlich eine unendliche Portion an Melodien. Hier bekommt man allerdings fast eine Überdosis geboten und so schraddern SERENITY manchmal am Schmalztopf geradeso vorbei oder suhlen sich wie bei „Fairytales“ sogar darin, was sicherlich auch daran liegen mag, dass „Fallen Sanctuary“ absolut keine Ecken und Kanten aufzuweisen hat. Wer’s also schön nach Reißbrettfertigung mag, liegt bei diesem Quintett genau richtig. „Coldness Kills“ ist zwar das, was man in den 80ern als kommerziellen Heavy Rock bezeichnet hätte, besticht aber halt auch mit einem zuckersüßen, exzellenten Refrain. Gleich danach folgt mit „To Stone She Turned“ ein weiteres Highlight des Albums, bei dem man sogar mal ordentlich in die Saiten greift und so ein wirklich cooles Riff zum Vorschein kommt. „The Heartblood Symphony“ hat wieder einen Ohrwurmrefrain zu bieten und lässt ohne Abstriche Vergleiche zur internationalen Konkurrenz zu. Vor allem Fans von Kamelot dürfen sich SERENITY gerne zu Gemüte führen und sollten beispielsweise Mal in „Derelict“ reinhören. Bei „Oceans Of Ruby“ hat man ein paar heftige Vocals mit eingestreut ähnlich, wie das Khan & Co bei „March Of Mephisto“ einfließen ließen. Ergo – SERENITY verstehen ihr Handwerk und brauchen sich nicht zu verstecken. Tracklist: 1. All Lights Reversed 2. Rust Of Coming Ages 3. Coldness Kills 4. To Stone She Turned 5. Fairytales 6. The Heartblood Symphony 7. Velatum 8. Derelict 9. Sheltered (By The Obscure) 10. Oceans Of Ruby ![]()
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SERENITY - Words Untold And Dreams Unlived