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RANDY PIPER'S ANIMAL
Virus |
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Nach dem guten und rauen Debüt „Violent New Breed“ legt der ehemalige WASP-Gitarrist Randy Piper mit seinen Animals und deren „Virus“ nach. Im Vergleich zum Vorgänger fährt man noch mehr die Schiene von Randy’s Ursprüngen und hat dabei ein großes Augenmerk auf starke Refrains mit arschgeilen Hooks gelegt. „Cardiac Arrest“ – ein Song über Workaholics – ist der Opener und erste Beweis, dass sich auf „Virus“ eine Fülle an Hits tummelt. „Can’t Stop“ zieht gleich nach und nennt auch die WASP-typischen Hammondorgelparts sein Eigen. Doch schon mit dem darauf folgenden „Don’t Wanna Die“ übertrifft man diese beiden Einstieghighlights noch. Hier haben wir es mit einer Powerballade im besten Lawless-Stil zu tun bei der Sänger Rich Lewis mehr denn je nach Mr. Gesetzlos klingt. Killerohrwurm und die beste Nummer, die ich in diesem Jahr aufgeschnappt habe! Bei „Crying Eagle“ begeht die Band allerdings den Fehler, wie eine typisch-europäische Melodic Metal-Band zu klingen. Das ist zwar gut, aber wenn man schon solche Trademarks wie zum Beispiel auch die Solos von Randy Piper und die Backings des zweiten Gitarristen und Produzenten Chris Laney hat, sollte man darauf auch stetig bauen. Letztendlich ist dieser kleine Fauxpas nicht weiter dramatisch. „Unnatural High“ geht in eine ähnliche Richtung und hat sogar ein bisschen Malmsteen-Feeling, aber mit „Judgement Day“ findet man wieder zu den eigenen Stärken zurück und rockt sich heavy nach vorne – auch hier wieder mit Hammerrefrain. Ungewöhnliche Backing Vocals bietet „Who’s Next“ und daneben auch wieder Melodien, die einem unausweichlich den lieben langen Tag begleiten und das, obwohl wir es hier mit der härtesten und düstersten Nummer des Albums zu tun haben. Eine Coverversion von Cranberries „Zombie“ konnte man sicherlich nicht unbedingt erwarten, wäre aber aufgrund des starken Eigenmaterials nicht wirklich notwendig gewesen. Die beiden Rausschmeißer „Shoot To Kill“ und „L.U.S.T.“ beweisen dann eben diese Stärke gleich wieder … auch in Sachen Ohrwurmrefrain wird man hier zum Wiederholungstäter. Für mich jedenfalls ist „Virus“ eines der besten WASP-Alben überhaupt. Punkt – aus – basta! Tracklist: 1. Cardiac Arrest 2. Can't Stop 3. Don't Wanna Die 4. Crying Eagle 5. Unnatural High 6. Judgement Day 7. Who's Next 8. Zombie 9. Shoot To Kill 10. L.U.S.T. ![]()
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