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HOLY MOSES
Agony Of Death |
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Die drei bislang nach der HOLY MOSES-Reanimierung erschienenen Alben „Master Of Desaster“, „Disorder Of The Order“ und „Strength Power Will Passion“ sind durchweg gute Alben, die zweifellos ihre Reize haben, doch ist es der Band nie ganz gelungen, die Essenz der wohl erfolgreichsten Scheiben „Finished With The Dogs“, „The New Machine Of Liechtenstein“ und „World Chaos“ wirklich beim Schopfe zu packen. Mit „Agony Of Death“ („Todeskampf“) gelingt dies jedoch durch und durch. Vor allem Gitarrist, Komponist und Produzent Michael Hankel scheint sich die Vergangenheit sehr zu Herzen genommen zu haben und schießt ein Moses-typisches Riff nach dem anderen raus, wie es auch Andy Classen seinerzeit nicht gezielter hinbekommen hat. Dabei fällt auf, dass HOLY MOSES trotz aller Aggressivität, die nach wie vor den technisch anspruchsvollen Thrash bestimmt, mehr melodische Parts in die Songs integriert wurden, so beispielsweise bei „World In Darkness“ geschehen zu dem auch Ralph Santolla (u.a. Obituary, Death, Iced Earth) ein Solo beisteuerte. Überhaupt hat man sich den einen oder anderen metallischen Mitstreiter für „Agony Of Death“ ins Boot geholt. Ferdy Doernberg (u.a. Axel Rudi Pell) zeigt sich dabei für Intro/Outro, die Slide-Gitarre auf „Through Shattered Minds“, sowie die kalten, atmosphärischen Zwischenspiele, welche die einzelnen Songs umrahmen, verantwortlich. Auch Schmier (Destruction/Headhunter), Karlos Medina (Agent Steel) und Henning Basse (Metalium) sind weitere Mitwirkende. Aber zurück zur Musik: Ein absoluter Kracher in Sachen geiles Gitarrenriff ist „Pseudohalluzination“ geworden, welches neben „Current Of Death“ jetzt bei mir die Pole Position in Sachen bester HOLY MOSES-Song einnimmt. Ungewöhnliches bietet man mit „Schizophrenia“ bei dem der bereits erwähnte Metalium-Frontmann einen arschgeilen Vocal-Part mit einbringt. Zudem ist der Song im Mittelteil das wohl melodischste, was die Band bislang auf die Beine gestellt hat. Lasst euch aber nicht davon täuschen, dass ich jetzt bereits zum zweiten respektive dritten Male „melodisch“ im Zusammenhang mit HOLY MOSES erwähne, denn von fehlendem Biss kann hier keine Rede sein. Beinharter Thrash regiert die 12 Songs und dieser wurde lediglich mit passenden neuen Nuancen versehen. Lasset uns noch ein abschließendes Wort über Frontsau Sabina Classen verlieren: Über 20 Jahre extreme Stimmbeanspruchung scheinen der „Lady“ nicht im Geringsten geschadet zu haben, denn die einzigartigen Thrash/Death-Shouts kommen auf den Punkt wie eh und je. „Agony Of Death“ gibt es übrigens auch als LP, Digipack und Limited Edition mit T-Shirt. Make the right choice! Tracklist: 1. Imagination 2. Alienation 3. World In Darkness 4. Bloodbound Of The Damned 5. Pseudohalluzination 6. Angels In War 7. Schizophrenia 8. Dissociative Disorder 9. The Cave (Paramnesia) 10. Delusional Denial 11. The Retreat 12. Through Shattered Minds/Agony Of Death (Outro) ![]()
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HOLY MOSES - Disorder of the Order
HOLY MOSES - Master Of Disaster
HOLY MOSES - Too Drunk To Fuck