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Letzte Aktualisierung am 06.10.2008
LOST LEGION
Promo 2008
LOST LEGION - Promo 2008 Auch in England hat es sich herumgesprochen, dass der traditionelle Heavy Metal, den dieses Land ja immerhin mitgeprägt hat, nicht tot zu bekommen ist und so gibt es immer mehr neue Bands auf diesem Sektor von der Insel.

So ganz neu sind LOST LEGION allerdings nicht mehr, erschien doch bereits 2006 das Demo „Legends Of The Drenai“. Dieser Tage hat man eine Promo-CD mit drei Songs veröffentlicht. Sofort fällt auf, dass die Farbgebung haargenau die Gleiche ist wie auf dem Demo. Lediglich das Logo hat man leicht verändert und nimmt so nicht mehr so viel Platz ein.

Die Band benutzt Pseudonyme und im Vergleich zum ersten Demo ist als Sänger nun ein gewisser Connavar gelistet, während auf dem ersten Werk noch Serbitor zu hören war. Ob hier nur das Pseudonym oder gleich der Sänger gewechselt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Wobei man sich schon fragen kann, wo der Sinn der Pseudonyme liegt, wenn in der Bandbio die bürgerlichen Namen genannt werden…

Anyway, passend zum optischen Konzept regiert auf dieser CD der kraftvolle Power Metal, der mit Fantasy- Lyrics veredelt wurde. Die melodischen Gitarrenparts verleihen dem Sound eine gewisse Epik und beweisen somit, dass es dazu nicht immer ein Keyboard braucht. Das Tempo wird desöfteren verschleppt, was den Songs mehr Tiefe verleiht. Aber auch hammerharte Thrash Metal- Riffs sind auf dem Album zu hören und der Gesang erweist sich als variabel. So ist von hohen, melodischen Gesang bis zu entschlossenen Shouts alles dabei.

Diese Attribute gelten für alle drei der auf der CD befindlichen Tracks, wobei das Solo vom Opener „Riders Of The Mark“ sehr melodisch ausgefallen ist. Überhaupt ist dieser Track ziemlich detailreich, das liegt aber auch an der langen Spielzeit von über acht Minuten.

LOST LEGION können es aber auch kurz, knackig und kompakt, wie sie beim nachfolgenden Track „This Day I Die“ beweisen. Der Song dauert keine vier Minuten, vereint aber die oben genannten Attribute, nur die thrashigen Elemente sind hier etwas rarer, würden aber auch nicht zu dem eher getragenen Song passen. Erneut ist das Solo sehr melodiös und bildet so einen geilen Kontrast.

Der letzte Track „Gellan´s Lament“ war bereits auf dem ersten Demo „Legends Of The Drenai“ enthalten, für die Promo hat man ihn jedoch noch einmal aufgenommen. Und das ist gut so, denn etliche Fans dürften den Track noch nicht kennen. Nach dem akustischen Intro, das eher einen getrageneren oder gar balladesken Song vermuten lässt, zerreißt ein Break die Luft und in bester Thrash Metal- Manier agiert die Band, wobei auch Sänger Connavar sich die Seele aus dem Leib schreit, wie er gerade bei diesem Song überhaupt eine grandiose Leistung vorlegt. Allerdings drückt die Band nicht lange auf das Gaspedal und streut immer wieder Midtempo- und sogar langsamere Parts ein, was für Abwechslung sorgt.

Fazit: Ein hoffnungsvoller Newcomer, der mit der richtigen Plattenfirma im Rücken durchaus für einiges an Aufsehen sorgen könnte, wenn auch die neuen Songs auf diesem hohen Level angesiedelt sind. Unbedingt anchecken!



Tracklist:
01. Riders Of The Mark
02. This Day I Die
03. Gellan´s Lament

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Skull Weitere Infos: Skull

Band-Homepage:
www.thelostlegion.co.uk

Verfasser:
Leather Rebel

Autorwertung:
9,5 v. 10 Punkten
Info: so benoten wir ...

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Datum:
05.07.2008

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