

Letzte Aktualisierung am 20.11.2008
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CROSS X
Question Authority… |
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Nach zweijähriger Schaffensphase melden sich die Ulmer CROSS X mit ihrem inzwischen dritten selbstproduzierten Output „Question Authority“ zurück. Selbst nennen sie ihre Musik Modern Rock, aber da möchte ich vehement widersprechen. Das hier ist mehr was für Anhänger von Stilmixen die Hardcore, Nu-Metal und eine Prise Thrash beinhalten.
Mit all diesen Elementen bewaffnet knüppeln sich die vier Jungs durch ihre dreizehn Songs, die es zusammen auf gerade mal 35 Minuten bringen. Keine Zeit für Umschweife, direkt zum Punkt ist durchaus die Doktrin die dahinter steht. Leider reißt nicht immer so mit, was da so destilliert präsentiert wird. Man erkennt viel SOULFLY und EKTOMORF aber mit etwas weniger Klasse. Und ich weiß nicht wie viel Sinn es macht METALLICAs „Whom The Bell Tolls“ Riff zumindest partiell für „G.N.W.P.“ zu verwenden. Die Musiker sind soweit recht sicher, wenn die simplen Gitarrenleads auch offenbaren, dass komplexeres in der Hinsicht keine gute Idee wäre, der Drummer aber hat es ziemlich drauf. Leider reicht das nicht um zu verhindern, dass da bisweilen etwas auseinandergedriftet wird. Tight ist anders. Aber es werden durchaus mal schöne Melodien, Hooks und Brachialparts zusammengetragen und an roher Energie mangelt es nicht.
Das wohl abwechslungsreichste Element auf „Question Authority“ ist der Gesang, der von Growls über Screams auch klaren Gesang und Sprechgesang enthält. Allerdings sind die klaren Teile nicht immer gelungen und die Sprechgesänge erinnern mich zu sehr an den schwächeren Kram von LINKIN PARK. Ergibt ein musikalisch durchwachsenes Bild, dass durchaus mit Stärken in Melodieführung und Brutaltät aufwarten kann.
Thematisch ist das Thema mit der Botschaft unsere Obrigkeit stets in Frage zu stellen mindestens ebenso gelungen wie die optische Umsetzung des Ganzen im aufwendigen Booklet. Ein weiteres Lob verdient das Quartett für den Multimediapart auf dem Album, der neben einem durchaus verstörenden Video zu „Junk Masters“ noch viel an Bildern und Infos enthält...ich wünschte mit der Produktion wäre ähnlich liebvoll verfahren worden, die ist nämlich etwas zu dumpf geraten.
Tracklist: 01. Intro 02. Ping 03. Closer 04. Question Authority 05. Sorry 06. Junk Masters 07. Father 08. Break Me 09. Truth 10. Qualify 11. Hypocrite (Rebellion In Mind) 12. G.N.W.P. 13. Rise
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