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Letzte Aktualisierung am 20.11.2008
WARSAW
A Holiday in Violence
Warsaw - A Holiday in Violence WARSAW – Den meisten wohl nicht mal vom Namen bekannt, haben vor etwa 2 Monaten ihr zweites Demo „A Holiday in Violence“ rausgebracht. Aufgrund des Bekanntheitsgrades daher zunächst eine kleine Lession in Violence zur Band: WARSAW sind ein Baden-Würtemberger Quartett, welches dem Thrash Metal der 80er Jahre nacheifert und meiner Meinung nach auch noch eine gute Prise alten Hardcores mit drin haben und so musikalisch irgendetwas zwischen WEHRMACHT, D.R.I. und irgendeiner frühen Bay Area Band darstellen. Als unsere freundliche Postfrau den Silberling gebracht und mir in die Hand gedrückt hat, fiel mir erst mal die wirklich mühevoll gemachte „Verpackung“ der CD auf. Buntstift-Cover, eigens besprühte CD, alles in Eigenregie hergestellt – nicht schön aber selten, wie man doch so schön sagt – zeugt allerdings von einer richtigen Einstellung zur Musik und Liebe zum Detail.

Aber da den normalen Musikkonsumenten ja eher weniger die Geschenkverpackung als das Geschenk an sich interessiert an dieser Stelle mal mehr zum „Geschenk“. Das Vorgängerdemo kannte ich bisher nur bruchstückweise von Myspace. Wirklich vom Hocker gerissen hat mich der Kram nicht, da einfach der gewisse Grad Tempo gefehlt hat und auch songwritingtechnisch das Ganze nicht gerade erste Sahne war. Das sollte sich aber auf „A Holiday in Violence“ ändern; die Songs sind deutlich schneller geworden, sprechen schneller an, die Gesangsleistung klingt deutlich ausgereifter und auch die Gitarrenarbeit kommt nicht mehr so stumpf daher. Soundtechnisch hat man auch `nen Zahn zulegen können und befindet sich nun irgendwo zwischen gutem Kassettenrecorder und low-budget Studio.

Alles in allem solider Thrash Metal, der gut ins Ohr geht, dem aber im Endeffekt der gewisse Wiedererkennungswert fehlt. Auf jeden Fall ist eine deutliche Steigerung zum Vorgänger zu sehen, was auf eine richtig gute Volle hoffen lässt. Wer schon immer mit Thrash Metal lieb geäugelt hat, sollte auf jeden Fall mal in das knapp halbstündige Demo rein hören und den 5er investieren, alle anderen dürfte die Scheibe aber weniger tangieren.

 

Tracklist:
1. Intro
2. I Was Born For Dying
3. The Horsemen
4. Scarfare
5. Warsaw
6. A Holiday In Violence
7. March Into Death
8. Masturbation
9. Get Drunk
10. Pure Fucking Hate
11. CCR
12. Outro

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Band-Homepage:
www.warsaw-thrash.de

Verfasser:
AggressivePerfector

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Datum:
10.09.2008

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